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Google Update zu Pop-Ups
Pop-Up Werbung wird von Google abgetsraft

Pop-Ups führen ab 2017 bei Google zu Penalties

Wer auf seiner Websites Pop-Up Werbung verwendet, sollte dies bis spätestens Januar 2017 ändern. Die große Suchmaschine Google beabsichtigt ab Januar kommenden Jahres Websites, bei deren Aufruf der Besuch durch erscheinende Werbebanner unterbrochen wird, niedriger zu bewerten. Seitenbetreiber die auf diese Ankündigung nicht reagieren, riskieren eine niedrigere Platzierung in den Ergebnislisten der Suchmaschine.

Weniger Ablenkung und gesteigerter Mehrwert

Der Suchmaschinenbetreiber reagiert mit dieser Entscheidung insbesondere auf die Bedürfnisse der mobilen Surfer. Vor allem bei Nutzung eines Smartphones im Internet, führen Pop-Banner zu untragbaren Surferlebnissen. Websitebetreiber haben noch bis zum 10. Januar 2017 Zeit, eine Alternative zu Pop-Up Inhalten zu entwickeln. Darüber hinaus bekommen auch Websites empfindliche Penalties zu spüren, deren eigentliche Inhalte erst nach dem Wegklicken der sogenannten Standalone-Interstitials sichtbar werden. Der Zweck der Maßnahme wird mit der Steigerung des Surfvergnügens für den User begründet. Natürlich stört es nicht wenige User, die besonders beim Aufruf der gewünschten Seite zunächst von deren Inhalt nicht viel zu sehen bekommen. Abhängig von der Displaygröße fällt es schwer, nicht versehentlich sogar auf die Werbung zu klicken, was in den meisten Fällen eine umgehende Weiterleitung nach sich zieht.

Kleinere Pop-Ups können uneingeschränkt weiter genutzt werden

Pop-Ups deren Größe überschaubar ist und den Inhalt der Website nicht verdeckt können weiterverwendet werden, ohne dass mit geringerer Wertung der Seite gerechnet werden muss. Hierbei sollten Seitenbetreiber unbedingt auf die Nutzerfreundlichkeit der Werbung achten. Dies sollte gegebenenfalls mit einem Smartphone in der Praxis überprüft werden, da die Benutzerfreundlichkeit nicht selten von der Displaygröße abhängig ist. Was auf dem Desktop oder Notebook als überschaubar betrachtet wird, kann auf dem Smartphone zu Schwierigkeiten führen, die unter Umständen auch die Navigation beeinträchtigen, wenn der User unüberlegte Klicks verhindern möchte.